Frühjahrskonzert 2020 – Abgesagt

Aufgrund der aktuellen Lage müssen wir unser Frühjahrskonzert leider absagen.

Nirgends is so sche wie bei da Blasmusi! Des denkt sich aa unser „Bayrischman in Isen“ auf der Suche nach der perfekten Veranstaltung. Habts aa ihr a schene Zeit mit da Blaskapelle Isen und kemmts vorbei am 20./21./22.3.2020 zu unserm Frühjahrskonzert! #aufgspuitwead

Trailer

Video herunterladen:

Flyer

Frühjahrskonzert 2020

Blasmusik trifft Rock

Der Musik lauschen und ratschen, das war bei Langen Nacht der Musik in Isen geboten, die schon am Nachmittag startete.
© Albert Zimmerer

Isen – Ein voller Erfolg war die „Lange Nacht der Musik“ der Isener Blaskapelle. Sie lockte weit über 700 Zuschauer in den Meindl-Park und weckte Erinnerungen an die legendäre Marktnacht. Das Open-Air-Ambiente offenbarte den ganzen Charme des Geländes am Freizeitheim und war Garant für Party-Stimmung bis weit nach Mitternacht. Fußballfans konnten sich im Fußballer-Stüberl nebenan über den aktuellen Stand beim Championsleague-Finale informieren. „So viel war schon lange nicht mehr los in Isen“, freute sich ein jugendlicher Zuschauer.

Die unterschiedlichen Musikgruppen sorgten nicht nur für einen Wettstreit der Musikstile, sondern auch für ein Gipfel-Treffen der Generationen. Während der Nachmittag mit Blasmusik und Chorgesang zum gemütlichen Ratsch einlud, ging es abends mit Rockmusik made in Isen lautstark zur Sache. Den Anfang machte um 16 Uhr der Blaskapellen-Nachwuchs, dem sich der Kinderchor Isen, der Kirchenchor Isen-Lengdorf und der Gospelchor Lengdorf anschlossen. Ein beeindruckendes Comeback legten der Festchor Isen-Lengdorf und die Liedertafel Isen hin, die jeweils unter neuer musikalischer Leitung pure Lust am Singen versprühten. Die Liedertafel, die heuer ihr 150-jähriges Bestehen feiert, wagte sich erfolgreich nicht nur an „Die kleine Kneipe“.

Gewohnt frech präsentierte sich dACor unter der Leitung von Andrea Traber. Ringsgwandls „Unser Dorf muaß schiacha werdn“ sang man als kleinen Seitenhieb Richtung „Burgamoasta und Gemeinderat“. Was ein gutes Blasorchester drauf hat, demonstrierten anschließend die Veranstalter selbst. Höhepunkt war John Miles „Music Was My First Love“, das durch die „Night of the Proms“ bekannt ist, wo Klassik auf Pop trifft. Wie es klingt, wenn Blasmusik auf Rockmusik trifft, zeigten nach den „Pinklers“ die „Gefälschten Polnischen Papiere“, die in Ersatzbesetzung antraten und die Blaskapellen-Chefin Regina Kellner am Waldhorn verpflichtet hatten. Bei „You Can’t Always Get What You Want“ sang und schwelgte auch das Publikum mit.

Ihre erste im Studio produzierte EP stellte „High Priority“ vor. Die Isener Newcomer überzeugten mit waschechtem Grunge-Sound und kraftvollen Texten. Lob von allen Seiten gab es für „Epos-X“ und ihre „Prophetin“ alias Sängerin Conny Lösel für die selbst komponierten Songs mit deutschen Texten. Bandleader Rainer Pollmann war vom Flair der Langen Nacht der Musik so angetan, dass er diese am liebsten als Dauereinrichtung sähe. Für ausgelassene Stimmung sorgte schließlich „Mad March“ mit ultimativen Partyknallern. Gleich beim ersten Stück „Wenn Inge tanzt“ gab es kein Halten mehr bei den Zuschauern und im lichtdurchfluteten Meindl-Park ging die Post ab. (Albert Zimmerer)

Quelle: merkur.de

Lange Nacht der Musik 2019

1. Juni 2019

Ablauf

  • 15:30 Start + Einlass
  • 16:00 Jugendkapellen der Blaskapelle Isen
  • 17:00 Kinderchor Isen, Kirchenchor Isen-Lengdorf, Gospelchor Lengdorf
  • 17:30 Festchor Isen-Lengdorf, Liedertafel Isen
  • 18:00 dACor
  • 19:00 Blaskapelle Isen
    — Isener Bands —
  • 20:15 Pinklers, anschließend GGPP
  • 21:45 High Priority
  • 23:00 EposX und die Propheten
  • 00:15 Mad March

Trailer

Video herunterladen:

Flyer

Lange Nacht der Musik in Isen 2019

„Richtig guad gmacht“

Hohe Qualität als Konzertkapelle: die Blaskapelle Isen unter der Leitung von Regina Gaigl. 
© Albert Zimmerer

Ein krönender Abschluss ihres Festjahres zum 60-jährigen Bestehen gelang der Isener Blaskapelle mit einem Bayerischen Abend. Die zwei Vorstellungen im Klement-Saal waren mit jeweils 350 Zuschauern bis auf den letzten Platz ausverkauft.

VON ALBERT ZIMMERER

Isen – Nachdem zwei Jubiläums-Veranstaltungen dem Regen zum Opfer fielen, passte diesmal alles. Die Stimmung vor und auf der Bühne war geradezu überschwänglich. Den Mitwirkenden sah man den Spaß am Spielen an und der Zusammenhalt innerhalb der Kapelle wurde hörbar. Wie 2014 und 2016 bewiesen die Organisatoren um Regina Kellner und Regina Gaigl wieder ein glückliches Händchen mit der Programmgestaltung. Das Konzept mit drei Bühnen und mehreren Ensembles sorgte für nahtlose Übergänge und eröffnete den jungen Musikanten den nötigen Raum, um ihre Vielfalt aufblühen zu lassen.

So durften sich die einzelnen Register mit jeweils eigenen Stücken auf den beiden Nebenbühnen beweisen, ob als derbes Blechquintett, flottes Holzquintett, filigranes Flötenquartett oder zünftige Altbayerische Kapelle. Das „Böhmische“ Ensemble startete schwungvoll mit der Polka „Nechod k nam“ von Josef Konecny, übersetzt „Es ist schön, bei euch zu sein“. Noten und Text waren im Programm abgedruckt und luden die Zuschauer zum Mitsingen ein, ebenso beim Stück „Böhmischer Traum“ von Norbert Gälle.

Auf der Hauptbühne zeigte die Blaskapelle unter der Leitung von Regina Gaigl ihre hohe Qualität als Konzertkapelle, vor allem beim Stück „Auf einem persischen Markt“. Höhepunkt des zweiten Teils war die Valentinade „Das Clownsduett“. Hier stellten Regina Kellner und Leni Fichtner einmal mehr ihr komödiantisches Talent unter Beweis. Das Duett mit den Okarinas gelang dabei erst nach diversen Hürden.

Schmunzeln durfte man auch beim Handy-Song, den Sebastian Schart mit einem Augenzwinkern vortrug, ebenso wie bei den „Isener Dirndln“. Helena und Sarah Fichtner sowie Tanja Lechner und Maria Gfüllner überzeugten mit „Bayernland“ auch gesanglich.

Durch das Programm führten Gerti Jell und Franz Windshuber mit Witz und Charme. Als kleines Dankeschön wurde zum Abschluss den beiden Reginas, Kellner und Gaigl, jeweils ein originelles T-Shirt überreicht. Der Spruch darauf lautete „Extra Bavariam non est vita, et si est vita, non est ita“ und wird dem Vater der bayerischen Geschichtsschreibung Aventinus zugeschrieben. Prompt wusste jemand aus dem Publikum die Übersetzung „Außerhalb von Bayern gibt’s kein Leben. Und wenn doch, dann kein solches.“

Nach dem gemeinsam gesungenen „Kein schöner Land“ traten die Konzertbesucher gut gelaunt den Heimweg an. Ein Besucher sprach mit seinem Lob sicher allen aus dem Herzen: „Richtig guad gmacht!“

Quelle: merkur.de